Home Wir Aktuelles WIR helfen! WIE helfen? HzH-Shop eMail Gästebuch Impressum

 

Wir sagen 
" D A N K E
 "
im Namen der Tiere !

 

Und bedanken uns von ganzem Herzen bei allen, 
die uns so spontan auf unseren Aufruf vom 30.11.2008 
ihre Hilfe gegeben und angeboten haben! 


Die Hilfsbereitschaft ist einfach wunderbar und wir alle sind 
mehr als sprachlos und dankbar!


Und die Hilfe ist notwendig: 

Denn es gibt viel zutun, da wir uns ein großes Ziel gesetzt haben. Das Katzenheim-Roquetas ist eine Privat-Initiative von Rolf Hettkamp, die er vor vielen Jahren ins Leben gerufen hat, um den verlassenen, ungeachteten Katzen und auch Hunden ein Dach über den Kopf und Schutz zu geben. Dieses Katzenheim,  das wir seit vielen Jahren sowohl finanziell als auch mit Tatkraft unterstützen, bedarf nun ganz besonderer Unterstützung. Auch an unserem allerseits geschätzten und liebgewonnenen Rolf Hettkamp läuft die Zeit nicht einfach so vorbei. Wie alle Menschen wird auch er älter und er wird sein Werk nicht ewig fortführen können. Rolf macht sich Gedanken um seine Schutzbefohlenen, denn er möchte nicht, dass sie eines Tages vor dem Nichts stehen und es vielleicht sogar einmal nötig sein wird, all die Tiere, die ja nun auf Hilfe angewiesen sind, auf einmal unterbringen zu müssen. Was - wie wir alle wissen - schier unmöglich ist. Deshalb haben wir gemeinschaftlich beschlossen dem vorzubeugen, indem wir heute schon damit beginnen, den Bestand (insbesondere den Langzeitbestand) der Tiere mit Sorgfalt und Ruhe abzubauen. Das heißt nicht, dass es das Katzenheim-Roquetas nicht mehr geben wird - es wird es in Zukunft aber nicht mehr in der altbekannten Größe bestehen bleiben können, was schon allein die Kosten betrifft, die Rolf zum größten Teil immer allein getragen hat. Dies alles ohne Rolf zu bewerkstelligen ist nicht nur finanziell undenkbar, sondern auch praktisch.
Das Katzenheim befindet sich am Rande der Sierra Nevada. Hier ist die Welt karg, besteht aus Felsgestein und Lehm. Im Sommer fast unerträglich heiß und trocken (kaum Regen). Im Winter nicht wirklich kalt - doch es "kann" recht kalt werden. Und wenn es einmal regnet, dann ist dieser Regen nicht mit unserem Regen zu vergleichen. Es ergießen sich Unmengen von Wasser auf die ausgetrocknete Erde - wahre Sturzfluten schießen nieder, das Wasser kann nicht abfließen und findet überall seinen Weg, auch in die Häuser (ich habe es selber erlebt). Man weiß nicht wo man zuerst anfangen soll. Die Tiere stehen regelrecht im Wasser, auch wenn sie sich (wie unten teilweise auf den Bildern zu sehen), in ihre höher gelegenen Liegeflächen verziehen. Alles wird einfach nass, pitsche-nass. Decken, Körbe, Liegeflächen, Toiletten ... nichts ist vor Sturm und Regen sicher, alles wird zunichte gemacht. Das kann sich keiner vorstellen, wenn er es nicht selber mitgemacht hat. Man hat das Gefühl, als ob die Welt untergeht und ist selber am Rande der Verzweiflung. 
Meist hält so ein Sturm nicht lange vor - aber das braucht er auch nicht. Denn was er in 1-2 Tagen anrichtet reicht alle mal. Denn auch in dieser Zeit wollen und müssen die Tiere versorgt sein. Auch wenn es danach wieder Sonnenschein und Wärme gibt, es dauert bis alles wieder getrocknet ist. Der Boden ist lehmig. Und trotzdem dieser mit Kies bedeckt ist, kommt der Lehm immer wieder durch, denn das Wasser kann nicht absickern. Es muss wegtrocknen.
Das dann wieder alles in den Griff zu bekommen - das kann ein Mensch allein nicht schaffen. Und für Rolf wird es von Tag zu Tag beschwerlicher. Er hat den Zahn der Zeit erkannt und die Weichen gestellt und wir werden ihm dabei helfen.

Wie gesagt - wir haben uns ein großes Ziel gesetzt - doch das können wir nur erreichen, mit der Hilfe und Unterstützung von Euch allen. Wir sind zwar eine sehr aktive und engagierte Gruppe von Menschen, aber halt nur ein kleiner Verein, der auf Spenden und aktive Mitglieder und Helfer angewiesen ist.
 

Aber wir brauchen nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch tatkräftige Unterstützung wie z. B. zuverlässige, vertrauenswürdige Menschen, die bereit sind als Pflegefamilien ein oder zwei Fellchen auf Zeit bei sich aufzunehmen, bis wir für sie ein endgültiges Zuhause gefunden haben. Ohne diese Pflegefamilien oder direkte Endzuhause können wir dies alles nicht schaffen.

Es werden viele Kosten und harte Arbeit anfallen, bis wir soweit sind, dass wir die Roquetas-Kinder nach und nach holen können, um ihnen von hieraus den Start in ein schönes Leben vorbereiten zu können – dafür müssen nun auch von uns aus die Weichen gestellt werden. 

 

Lasst uns auch weiterhin gemeinsam HELFEN zu HELFEN !  

 

Hier auf den Liegeflächen versammeln sich die Katzen gern.

Die Gehege - es sind 4 an der Zahl, die, falls nötig, von einander getrennt werden können.

Eine der Liegeflächen aus anderer Sicht.

Das ist "Baby" eine süsse, zierliche junge
Katzendame, ein kleiner Clown (rechts im Bild daneben ist ihre Mama zu sehen).

Die Mama von "Baby". Ihr linkes Auge ist blind. Aber sie stört es nicht. Die Mama ist zwar zugänglich, aber sehr verhalten und auch etwas ängstlich.

Zwei die sich gern haben. Sie sind immer sehr zurückhaltend, eher unfällig. Möchten auch nicht auffallen. Sie genügen sich selbst.


Zuhause gefunden !


Zuhause gefunden !

 


Zuhause gefunden !

"Tassilo" ist ein kleinwüchsiger Kater, der sehr unterwürfig anderen Katzen gegenüber ist. So macht er z.B. die Augen zu, wenn er isst, damit er keine anderen Katzen provozieren könnte. Er geht auch erst zum Essen, wenn die anderen soweit fertig sind.

"Tommi" - mein kleiner Tommi ... so ein zurückhaltender, Kater. Wie "Tassilo" ist auch er total zurückhaltend bei den anderen Katzen. Traut sich erst ans Futter, wenn die anderen weg sind und auch er macht die Augen dabei zu. Oftmals habe ich beide ans Futter gesetzt, damit sie auch dran kommen. Tommi liebt es zu schmusen, ein Stückchen Unsicherheit ist noch in ihm, aber absolut nicht der Rede wert. Er braucht ganz viel Mensch und ganz Gemütlichkeit. Tommi kann keiner Fliege was zu Leide tun - genauso wie Tassilo.

"Noel" - wurde ebenfalls von tierfreundlichen Menschen aufgefunden. Zuerst dachten wir, dass er sein rechtes Hinterbeinchen gebrochen hatte, denn er läuft nur auf den anderen 3 Beinen herum. Doch nach umfassender tierärztlicher Untersuchung stellte sich kein Bruch heraus. Sein Beinchen ist geburtsbedingt behindert. Was ihn aber nicht stört, nur wenn er sich mal kratzen will - aber da hat er auch bereits seine eigene Technik entwickelt. Noel ist ein freundliches, lustiges und verspieltes kleines Kerlchen, dass so viel Spaß und Freude am Leben hat!



Zuhause gefunden!

"Mesitta" und "Sara" - die Kinder von "Selina" - rechts zu sehen. Die beiden Katzenkinder sind bereits in Deutschland und warten auf "ihre" Menschen.





"Selina" die Mama von "Mesitta" und "Sara". Gerade mal selber knapp über ein Jahr jung. Sie ist eine zarte, kleine Person, die aber leider keine anderen Artgenossen mag und Hunde mag sie schon gar nicht. Für sie suchen wir ein ruhiges, liebevolles "Einzelzuhause". 

Selina ist bereits in Deutschland.

"Bianca" und "Blacky" - die ersten Kinder von "Aida". "Bianca" hat ein gelbes und ein blaues Auge (sie ist nicht taub). Beide sind anfangs eher schüchtern, was sich aber recht bald legt. "Blacky" tut immer so, als sei er ein ganz gefährlicher Panter. Aber sobald man ihn streichelt macht er sich ganz klein und gibt sich gar nicht mehr gefährlich. Ganz im Gegenteil. 

Beide sind bereits in Deutschland.

Sie hat noch keinen Namen ...
Ein sehr schüchternes Katzenmädchen, dass "noch" nicht so viel Nähe ertragen kann, aber sie arbeitet daran..

Genauso wie dieses Katerchen ... 


oder diese  zarte Maus ... sie möchten, aber sie brauchen Zeit und Geduld. Wer gibt sie ihnen ...?

"Sola & Zorro" - beide lieben sich sehr (müssen zusammen bleiben - wie man auf dem weiter unten eingestellten Video ganz deutlich sehen kann), sehnen sich dennoch nach menschlicher Zuwendung. Der 8-jährige Zorro weint viel mit seiner heiseren Stimme, ruft immer nach den Menschen ... 
Die beiden sind zusammen mit ihrer Freundin Vanessa bereits in Deutschland.


"Yoshi" - er stellt uns immer wieder vor ein großes Problem ... er mag einfach keine Transportkörbe! Dann entpuppt sich der schöne Katermann zum Vulkan. Und das aus lauter Panik und Angst, er wird nicht aggressiv oder böse - er hat einfach nur Angst. Wir wissen ja nicht, was er einmal erlebt hat und warum er solche Angst vor Körben hat. Auf den Arm mag er auch nicht besonders - muss ja auch nicht.Ansonsten mag er es nämlich gern, wenn man ihn streichelt und kuschelt. Aber beim nächsten Mal kommt er mit - das habe ich ihm schon gesagt, denn er sollte auch das Glück eines wirklichen Zuhause erfahren dürfen.

Das Katerchen hat auch noch keinen Namen. Er klettert immer die Gittertüre rauf, wenn er einen hört. So sehr sehnt er sich nach Zuwendung. Für ihn wäre es auch schön, endlich "Zuhause gefunden" sagen zu dürfen.











Zuhause gefunden!

"Aida" - sie ist die Mama von "Bianca" und "Blacky". Ihre beiden Kinder konnten damals eingefangen werden. Aida, die schlaue Katze, hat sich nicht übertölpeln lassen. Leider konnte sie erst eingefangen werden, als sie wieder hochschwanger war. Im Katzenheim bekam sie 6 gesunde, pechschwarze Kinder (3 Mädchen, 3 Jungs). Natürlich wurde sie nach der Geburt und dem Abstillen ihrer Kinder sofort kastriert.
Sie mag Menschen sehr - Artgenossen braucht sie nicht. Für sie suchen wir ebenfalls ein liebevolles, ruhiges Einzelzuhause.

Dieses Kerlchen ist ähnlich. Wobei man ihn schon gut streicheln und in seinen Bann ziehen kann. Er traut sich schon ein kleines bisschen mehr als sein Freund. Beide sind keine Draufgänger, eher Mitläufer.

 

"Mikesch" ... der arme Kerl braucht schnellstens ein Zuhause ... er weint fast immer, verzehrt sich nach "Mensch". Ein wundervoller Kater, dem das Herz so langsam bricht ...


 

 

"Prinz Blanco" (rotweiss), "Kavina" und ein ebenfalls schwarz-weisser Freund.
Alle drei sind schüchtern, aber man spürt wie sie sich anstrengen, über ihren Schatten zu springen. Prinz Blanco ist da schon ein gutes Stück mutiger als die zwei anderen.

Beide sind bereits in Deutschland.

Nochmal "Prinz Blanco" Was wäre es schön, wenn er zusammen mit einem Freund in ein echtes Zuhause könnte! Er ist so ein tolles Katerchen!

Er ist bereits zusammen mit Kavina und Amal in Deutschland.

"Amal" - ein Traumkater. So was von souverän und lieb. Überhaupt nicht aufdringlich. Abwartend, ruhig. Ein total in sich ruhiger Kerl. Und er mag schmuuusen ... 

Amal ist bereits zusammen mit Prince Blanco und Kavina in Deutschland.

     

Zuhause gefunden !


Zuhause gefunden !


Princess - Zuhause gefunden !

"Kevin" mit seinen Freunden "Charly" (Mitte) und Freund "Aron". Alle drei sind bereits in Deutschland.

"Tristan" und "Püppchen" - zwei Katzen- 
kinder, die ebenfalls bereits in Deutschland sind.

"Prinz Amir" mit Schwesterchen "Princess" und Freund "Fernando". Alle drei sind bereits in Deutschland.

Dieses Katerchen läßt einen zwar näher heran kommen, aber wirkliche Nähe sucht er bisher nicht - dazu ist er einfach zu schüchtern.

Auch ein sehr schüchternes Tier. Es möchte schon ... aber traut sich einfach nicht.

Genauso dieses Katerchen. Möchte, aber traut sich einfach "noch" nicht.


Zuhause gefunden !

Zuhause in Aussicht !

Wenn man sie anschaut - möchte man sich für alles Böse auf der Welt bei ihr entschuldigen. Ihre Augen sprechen Bände, aber sie sehnt sich nach Zuwendung. Bei ihr bin ich mir ganz sicher, dass sie mit viel Zeit und Geduld Vertrauen zum Menschen fasst.

Eines der Sommerkinder von Aida. Ihr Name ist "Viva" (das bedeutet "Leben"). Und die kleine Zuckerschnute ist bereits in Deutschland.


"Boris" - das "Babyface" mit den goldenen Augen. Boris ist ein im Verhalten unauffälliger junger Kater, der mit allen und jedem seiner Artgenossen zurecht kommt. Er spielt gern und tollt herum. Er ist gern mit anderen Artgenossen zusammen. 


Zuhause gefunden !
 
(Weiter unten gibt es auch ein Video von den beiden)
Zuhause gefunden !

"Amigo" - dieses Kerlchen fand eine in Spanien lebende Tierschutzfreundin in der Gosse liegend - mehr tot als lebendig. Amigo hat sich ganz der direkten und liebevollen Zuwendung und Versorgung wieder gut erholt und lebt nun schon bei seiner neuen Familie, die mehr als glücklich ist, ihn bei sich haben zu können!







"Humberto & Suerto" - diese beiden Katerchen wurden als kleine Babies allein, ohne Mutter oder Geschwisterchen aufgefunden. Ihr Leben hätte nicht lange gewährt ... denn die beiden sind blind. 
Beide sind bereits in Deutschland und erfreuen sich des Lebens. Sie erleben nun, wie schön es ist, zu spielen, zu klettern, zu laufen ... niemand (der es nicht weiß) würde auf Anhieb wahrnehmen, dass sie blind sind.
Die Jungs sind äußerst anhänglich, verschmust und verpassen keinen Moment mit ihren Pflegemamas zu Kuscheln.


"Kavina" - auch sie wartet schon lange ... auch sie gibt die Hoffnung nicht auf. Kavina ist eine sehr zarte, stille und unauffällige Katzendame, bei der einem das Herz bricht, wenn sie einem in die Augen schaut. Sie ist wie viele eine Mitläuferin, die sich mit anderen Katzen gut versteht.

Kavina ist bereits in Deutschland - zusammen mit ihren Freunden Amal und Prince Blanco.

"Cosima" - auch sie ist schon lange im Katzenheim. Mittlerweile ist sie nicht mehr so schüchtern und ängstlich. Allzu nahe mag sie Menschenkontakt dennoch bis heute noch nicht. Sie ist zurückhaltend und vorsichtig, aber mit Artgenossen total vertraut und mag sie auch gern.

"Fridolin" - ein wundervoller Kater, der ebenso ausharrt wie alle anderen ... Fridolin ist ein lieber, schmusiger Kater. Für ihn wünschen wir uns ein tolles, liebevolles Einzelzuhause.



Das ist die Mama von "Prinz Amir", "Princess" und "Suleika". Ein ganz zartes, schüchternes Katzenmädchen. Sie traute sich kaum zum Essen. Ich stellte ihr immer extra etwas hin, was nicht einfach war, weil die anderen natürlich sehen wollten, was ich hier gab. Hätte ja was ganz besonderes sein können.

Dieses Katzenmädchen lief mir auch immer hinterher. Dennoch lief sie wieder weg, wenn ich mich dann mit ihr beschäftigen wollte. Sie hat halt einfach die Nähe gesucht, aber traute sich dann nicht weiter.


Auch dieses zarte Wesen möchte sich trauen. Immer wieder gibt sie sich einen kleinen Ruck. Ist häufig auch mit Kavina zusammen.

 

 

Und auch die Hunde warten auf liebe Menschen, denen sie für immer ihr Herz schenken dürfen:

Hier zum Beispiel: "Friedrich" (wird auch liebevoll Fridolin genannt) und "Mami"

Die beiden sind ein ganz tolles Team - sie sind unglaublich lieb, sind einfach nur froh dass sie leben - bei dem großen Unwetter haben sie doch glatt einen Weg aus ihrem Gehege gefunden, und standen triefend nass vor unserer Wohnung ... was anderes hätten Monika und ich tun sollen, als sie natürlich rein zu holen.


Mami und Friedrich
Mami war noch letztes Jahr ein ganz scheues, ängstliches Wesen. Mit allergrößter Vorsicht und Zurückhaltung begegnete sie den Menschen. Doch sie hat gelernt, dass nicht alle Menschen böse sind und hat wieder neues Vertrauen gefasst.
Friedrich und sein Bruder kamen als Babies ins Heim. Sein Bruder ist leider verstorben - Friedrich hat sich zu einem tollen Hund entwickelt, der wirklich jetzt bald ein Zuhause braucht, denn er liebt die Menschen und verzehrt sich nach einem Menschen, für den er da sein darf.
Er wäre auch ein toller Familienhund. Er ist einfach nur grundgütig gut!

Wir haben sie erst einmal tüchtig trocken gerubbelt und sie vor den warmen Gasofen gesetzt. Mein Gott - was sind die zwei doch liebe Wesen ... sie gaben keinen Mucks von sich. Nahmen alles dankbar an, was wir für sie getan haben. Selbst das Futter nahmen sie ganz unterwürfig und vorsichtig an. Sie blieben die ganze Nacht bei uns. Nichts - aber auch wirklich nichts war von ihnen zu hören. Ein See oder ein Häufchen auf dem Boden??? Neee - nix - die beiden haben brav bis zum nächsten Morgen gewartet und sind dann raus, um dort ihre Notdurft zu verrichten.
Ich kann nur sagen: Wer diesen beiden Gold-Seelen ein Zuhause gibt - bekommt zwei wundervolle Herzen dafür geschenkt. Hätte ich sie mitnehmen können - sie wären längst hier!

Wir setzen alles daran, all diesen kleinen Seelen zu helfen. Und damit wir dies von Spanien aus auch organisieren können, wird im nächsten Frühjahr unsere Monika Schwaller (ihres Zeichens examinierte Krankenschwester im Ruhestand, die die Roquetas-Kinder schon vor einigen Jahren über 3 Jahre betreute und dann aus gesundheitlichen Gründen nach Deutschland zurück musste),  wieder ehrenamtlich und auf eigene Kosten (und so Gott will; denn Monika ist bereits auch schon eine ältere Dame von beinahe 70 Jahren) zurück gehen, um tatkräftig zu helfen. Bereits in diesem Jahr verbrachte sie wieder über 6 Monate bei den Roquetas-Katzen; hat sie versorgt und in Zusammenarbeit mit unseren Tierärzten in Spanien med. behandelt und gepflegt) damit wir unser gemeinsames Ziel erreichen können. Dafür bedanken wir uns jetzt schon einmal ganz herzlich bei Monika!

Wahrscheinlich werden wir nicht alle in ein Zuhause vermitteln können bzw. es wird sicherlich eine ganze Weile dauern. Denn einige von ihnen sind extrem ängstlich, schüchtern, zurückhaltend. 
Machen wir uns nichts vor - es gibt selten Menschen, die sich einer solchen Aufgabe stellen und einer solch extrem aufbaubedürftigen Seele ein Zuhause geben. Die meisten Menschen wünschen sich Tiere, die zumindest nach kurzer Zeit das sind, was sie sich darunter vorstellen - nämlich "Schmusetiger", die nichts lieber tun, als ihren Menschen zu bekuscheln und sich bekuscheln zu lassen.

Ich habe all diese Tiere gesehen und all meine (leider kurz bemessene)
mit ihnen Zeit verbracht. Und Ihr könnt mir glauben. Sie ALLE sehnen sich nach Berührung, Zärtlichkeit, Zuwendung, Geborgenheit und Liebe.
Aber sie können halt nicht alle direkt über ihre Brücken springen. Sie möchten es, aber sie trauen sich nicht. Sie versuchen es. Das allein zu sehen, mitzuerleben ist zum Herzzerreißen. Sie schauen Dich an, schauen Dir in die Augen und Du kannst es darin lesen ... und jeden Tag ein Stückchen mehr!
Wenn man ihnen und sich einfach nur die Zeit lässt, dann werden auch sie es schaffen. Vielleicht wird nicht jede eine Schoßkatze - aber jede kann sich so entwickeln, dass sie das Vertrauen in den Menschen bekommt.

Einige von mir Ende November 2008 im Katzenheim gemachte Videos:

HIER (hier kommst Du auf die My-Video-Verteiler-Seite, wo ich die Videos alle hinterlegt habe)
HIER (das sind Zorro und Sola - beide lieben sich sehr sehnen sich dennoch nach menschlicher Zuwendung. Der 8-jährige Zorro weint viel mit seiner heiseren Stimme)
HIER (Video-Clip Gruss der Roquetas-Katzen an alle Freunde - sorry, vorab läuft ein kurzer Werbespot, können wir leider nicht ändern)

Und noch zwei
von "Humberto & Suerto" (zwei Roquetas-Kinder, aufgenommen von den Pflegemamas in Deutschland - übrigens - die beiden Katerchen sind "blind").
Humberto & Suerto_1
 
Humberto & Suerto_2

 

Danke - dass Du Dir die Zeit genommen hast - all diese vielen Informationen zu lesen. 

Vielleicht haben "sie Dich ja bewegt", 
vielleicht haben sie "in Dir ja was bewegt" ... 
und vielleicht willst Du uns HELFEN zu HELFEN
Darüber würden wir uns sehr freuen!

Doch nun wünschen wir Euch allen erst einmal von HERZEN ruhige Weihnachtsfeiertage.
Genießt diese besinnlichen Tage mit Euren Lieben (egal ob Zwei- oder 
Vierbeiner oder auch beides).

Nehmt Euch Zeit für wenigen Momente, die wir uns selber geben, um einmal 
"man selbst" zu sein/sein zu dürfen.
Vergesst Hektik, Stress und Probleme, wenn's auch nur für wenige Augenblick ist,
und hört einfach einmal wieder in Euch selber hinein ... 

Und lasst Euch mit Ruhe auf das neue Jahr ein, für das wir Euch nur das allerbeste 
wünschen, damit es ein gutes Jahr wird.

Und genau das wünschen wir uns auch für unsere Schützlinge.
Momente der Ruhe, Momente des Glücks, Momente der Geborgenheit.
All das kennen sie nicht wirklich - all das möchten wir ihnen
ermöglichen mit Euer Hilfe.

Auch wir werden im Kreise unserer Lieben die Feiertage begehen, und still im 
Herzen an die denken, die nun nicht bei uns sein können - weil sie nicht mehr 
da sind, weil sie zu weit weg sind ... weil sie noch warten ... ob Mensch oder Tier.
Es sind die Momente in denen wir still werden - ganz still und tief in unsere Herzen 
hinein horchen und sehen.

Lasst auch Ihr diese Momente nicht einmalig, nicht selten sein.
Hört und seht täglich in Eure Herzen und verschließt Euch nicht vor dem, was Ihr 
dort hört und seht!
Seid mutig und nehmt die Herausforderung an, die sich Euch dort stellt - Ihr werdet 
sehen - es lohnt sich!

Mit "Herz" und "Verstand" kannst Du Berge versetzen. Und der Weg dorthin beginnt 
immer mit dem ersten Schritt ...es ist nicht schwer, man muss ihn nur tun!

Wäre es nicht schön - wenn Du einer Seele DAS geben könntest, 
was was Louis Armstrong in seinem Lied so schön beschreibt ...?

... and I think to my self "What a wonderful world ..."




Grisu - eines unserer Dauerpflegefellchen. 
Einst auch ein zukunftsloses Tier, das wir aus der Tötungsstation befreien konnten.

Im Namen der heimatlosen Tiere und des gesamten Teams von
HELFEN zu HELFEN TierFreunde e.V.

Dagmar Odenthal 
Vorsitzende
im Dezember 2008

© Webmaster HELFEN zu HELFEN TierFreunde e.V.