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Aktuelles


"Mo" - ein Kater-Schicksal 
(oder: trau - schau - wem ...)

Wir möchten heute über das Leben und Schicksal eines unserer Schützlinge erzählen:

Es geht um "Mo" - von den Menschen, bei denen er 4 Jahre lang lebte, hatte er einen anderen Namen bekommen. Doch das liegt nun im Nebel der Vergangenheit - wir wollen, dass er sein "altes Leben" besser vergisst, denn er hat nun ein neues Leben begonnen. Das "zweite" von sieben Leben, welches man Katzen ja nachsagt. Für sein Erstes hat er einen hohen Tribut zahlen müssen.

Vor 4 Jahren wurden er und seine Schwester als fröhliche, unbedarfte Katzenkinder ("ohne" Genehmigung für Freigang) von Menschen, denen wir vertrauten, adoptiert ...


Mo mit seiner Schwester Pia als "noch" glückliche Katzenkinder

... und "so" haben wir ihn wiedersehen müssen ...

 

Die Menschen die ihn damals adoptiert hatten wollten von alledem nichts wissen - ganz im Gegenteil, sie interessierten sich auf einmal nicht im geringsten mehr für ihn und schon gar nicht für das, was passiert war - ganz im Gegenteil ... die doch so heißgeliebten Tiere waren ihnen plötzlich vollkommen egal ...

Einem fremden, tierlieben Menschen und den Tierkliniken war es zu verdanken, dass Mo überlebte, denn es sah überhaupt nicht gut aus für den kleinen Mann. 
Nach 4 Tagen Klinikaufenthalt und der leider nicht zu verhindernden Amputation seines linken Hinterbeines konnten wir ihn in unsere Obhut zurückholen. 

 

Auch wenn er jetzt auf drei Beinchen durchs Leben gehen muss - "Mo lebt" und er weiß, dass das Leben auch mit 3 Beinen lebenswert sein wird. Es ist noch ein langer Weg ... aber Mo übt schon fleißig und mit der Hilfe, Liebe und Fürsorge seiner Pflegemama wird er auch seelisch wieder auf die Beinchen gestellt.

 



Wir haben die Kosten die uns diese Aktion gekostet hat und noch kosten wird (bisher knapp an die tausend Euro) nicht gescheut, auch wenn wir nur ein kleiner Verein sind, denn wir stehen zu unseren Schützlingen, für die wir nach wie vor ihre Beschützer sind. Seine Schwester haben wir selbstverständlich ebenfalls wieder in unsere Obhut zurückgeholt. Ihr sollte nicht noch das Gleiche passieren.

Wir wissen, dass wir alle den Gürtel noch ein Stück enger schnallen und sparen müssen, dennoch bitten wir herzlichst um Hilfe:
Wem es möglich ist, uns ein wenig unter die Arme zu greifen, den bitten wir herzlich um finanzielle Unterstützung, jeder Euro hilft. 
Als gemeinnützig anerkannter Verein können wir Spendenbescheinigungen ausstellen.

Spendenkonto

Verwendungszweck: 
Versorgungshilfe HzH-Schützlinge

und bitte Namen, Adresse, Wohnort und evtl. Telefonnummer angeben, damit wir uns bedanken können.
Danke für Dein Interesse und Hilfsbereitschaft

Wir würden uns freuen, wenn es unter den Besuchern Katzenfreunde gäbe die bereit sind, 
ein paar Euro für unsere Schützlinge zu spenden. 

HELFEN zu HELFEN TierFreunde e.V. 20.07.2009

VIELEN LIEBEN DANK!
Wir bedanken uns bei allen für die große Anteilnahme und Unterstützung jeglicher Art. Viele von Euch haben unsere Spenden-Bitte mit auf ihre HPs genommen oder sie weitergeleitet, uns liebe Nachrichten geschickt und Solidarität bekundet - dafür an Euch alle und insbesondere im Namen von "Mo" ein ganz herzliches Dankeschön!

Und wir bedanken uns ganz besonders bei:

Michael Kipar
Petra Koch
Gaby C.
Fam. Rolf Koch
Marc und Ina Decreßin
Miroslava Forster
Angelika Adam
Sabine Rösler-Wirtz
Achim Rüther
Ray Wirtz
Manfred und Klaudia Marx
Klaus Stumpf
Marion Korsanke
Simone Paesler
Petra Renner
Fam. Marcel Böttcher
P. Koch, Köln

die uns bei der finanziellen Last so großherzig geholfen haben!

Durch Euch haben wir bis heute 1065 Euro weniger an Sorgen und die Kosten für Mo auffangen können! Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie sehr uns das hilft! Denn Mo ist ja nicht unser einzigstes Sorgenkind.

Danke, danke, danke !!!

Weitere Spenden für Mo und all unsere Schützlinge 
sind eingegangen von:

Monika Siebert
Klaus und Ursula Möller
Maria, Katharina Siebert
Anneliese Breuer

Wir bedanken uns ganz herzlich im Namen unserer Schützlinge
bei ALLEN und an dieser Stelle auch ALLEN Paten, Mitgliedern 
und Pflegefamilien für Eure Hilfe!
Nur zusammen können wir "HELFEN zu HELFEN"!

HELFEN zu HELFEN TierFreunde e.V.  20. August 2009

 

Neues von "Mo"
Ist er nicht ein ganz toller kleiner Dreibein-Mann ???

 

Unser kleiner Held "Mo" macht gute Fortschritte auf seinen drei Beinchen. Die große OP-Narbe verheilt sehr gut. Mittlerweile kommt auch keine Wundflüssigkeit mehr aus der Narbe. Mo hat seinerseits daran sehr gut mitgearbeitet. Er wusste immer genau "wo" noch was drunter steckt und seine Pflegemama durfte ihm dann helfen. Auch unsere TÄ sind sehr mit dem kleinen Mann zufrieden und er selbst? Das zeigt er hier im Film. Mo freut sich seines Lebens. Das Rückwärtslaufen macht ihm noch Probleme, aber auch das wird er noch in den Griff bekommen. Ansonsten kommt er mit allem gut klar - irgendwo rauf- oder runterspringen ...? Kein Problem! Wir sind mächtig stolz auf Mo!

HELFEN zu HELFEN TierFreunde e.V.  31.07.2009



Neues von "Mo"

Es sind nun einige Monate vergangen seit unserem letzten Update zum Mo.
Und wie er sich in diesen Monaten nicht nur körperlich - und dies nicht nur dank 
seines eigenen Lebenswillen, der unermüdlichen Pflege und Zuwendung seiner 
Pflegemama, sondern auch (und das ist mindestens genauso wichtig) der Zuwendung
seiner vierbeinigen Fellkumpels, die ihm auf ihre Weise dabei geholfen haben
und es noch tun, sich ins Leben wieder einzureihen - und DAS tut Mo! Und
wir sind immens stolz auf ihn - natürlich besonders Mo's Pflegemama, die uns
nachfolgenden Bilder von ihm gemacht hat:


Mo beginnt die Umwelt wieder zu registrieren

 

Auf das anstrengende Übungsprogramm gemütliches Relaxen, das verdientermaßen auf den Beinen der Pflegemama zelebriert wird.

Und danach gibt es etwas Leckeres zu Essen.

Täglich wird geübt: Aufstehen, gehen, stehen bleiben, klettern, springen. Die Sicherheit, die
er sonst durch seine 4 Beine gewohnt war, muss er nun auf seine drei Beine verlagern
und lernen ihnen in alldem zu vertrauen. Dabei bekommt er natürlich immer die
Hilfe seiner Pflegemama physisch als auch psychisch.

Die Zeit vergeht. Mo entwickelt sich prächtig, so dass ein Mensch der von seiner Behinderung nichts weiß auf den ersten Blick gar nicht bemerkt, dass ihm der (wieder stolze) Kater auf nur 3 Beinen gegenüber steht. Mo kann wieder alles und hat auch das Vertrauen in sich selbst wieder gefunden.
Er hat ein schönes, seidenweiches Fell bekommen, das  schon fast wieder ganz beigewachsen ist, auch seine Krallen - die bei dem schweren Unfall bis auf kleine Stumpen durch die Wucht, mit der er über den Asphalt geschleudert wurde, regelrecht abgebrannt wurden, wachsen wieder. Und seine raugelaufenen Füßen bekommen wieder weiche Ballen.


Die Spuren des erlebten werden so langsam zu Schatten der Vergangenheit. 

Mo hat das - sein - Leben wieder angenommen, gelernt damit umzugehen. Er braucht keine wirkliche Hilfe mehr - er kann mittlerweile wieder alles. Nun ... "fast" alles... denn bei einer Sache wird er immer auf Hilfe angewiesen sein und auch bleiben, aber damit kann er gut leben, denn wenn er bei dieser Tätigkeit Hilfe braucht, dann ist sofort die Pflegemama zu Stelle, zückt ihren Finger und wuschelt und massiert ihm sein linkes Öhrchen, bis er Kringel in die Augen kriegt lauter Erleichterung und Vergnügen, denn um sich selber im und ums Ohr zu kratzen dazu fehlt ihm nun leider doch sein linkes Hinterbeinchen ...

"Ach Mo ... wenn DAS alles ist ... 
DAMIT lässt sich doch leben und wir wollen
glücklich und zufrieden sein -  oder?"

Nun ja ... so "ganz" stimmt das nicht, denn wir möchten für Mo "echte" Menschen finden, 
die ihn lieben, ihn beschützen und "Verantwortung" GROSS und NICHT in den Wind schreiben. Und DIE wollen erst einmal gefunden werden.

HELFEN zu HELFEN TierFreunde e.V.  14.11.2009

 

Sie wurden gefunden ... die "echten" Menschen, die ihn lieben und 
beschützen wollten, doch dieses Glück sollte nicht wahr werden.
Völlig unerwartet und ohne Vorwarnung verließ unser kleiner 
Mo-Mann so still und leise wie er sie betreten hat unsere Welt.

"Auf Wiedersehen - kleiner Mo-Mann"

HELFEN zu HELFEN TierFreunde e.V.  27.02.2010

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